Im Oktober nach Meck-Pom und an die Ostsee


Reisezeit 4. - 16.10.2004


Reiseroute:
Berlin, Vogelpark Marlow, Sternberg, Rehrik, Rügen, Feldberg, Berlin


Wir sind früh in Berlin aufgebrochen und haben die Autobahn in Richtung Rostock genommen. Vogelpark MarlowDie Autobahn haben wir am Abzweig 7 verlassen und sind auf der B 110 weiter in Richtung Bad Sülze gefahren. Bei Dettmannsdorf geht es dann ab nach Marlow. Der Vogelpark ist sehr schön. Ein absolutes MUSS wenn man in der Gegend ist. Auch der Wolfspark in Güstrow ist sehenswert. Den haben wir uns auf einer früheren Tour angesehen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Park wollten wir weiter zu einem Campingplatz am Garder See bei Güstrow fahren. Der Platz hat uns aber nicht gefallen und so sind wir weiter nach Sternberg gefahren. Der Campingplatz ist ordentlich, kein Luxusplatz aber die Duschen sind sauber und die Leute sind nett. Von dort haben wir eine Radtour nach Groß Raden unternommen. Im Freilichtmuseum dort kann man einen Altslawischen Tempelort aus dem 9. / 10. Jahrhundert besichtigen. Am nächsten Tag sind wir weiter gefahren. Ich wollte unbedingt auf die Insel Poel. Der einzige Campingplatz auf Poel war fest in Dauercamperhand und von der Ostsee durch einen Gebüschstreifen getrennt. Wir hätten nur einen Platz an der Straße bekommen. Nicht unser Ding. Abendliches Fernsehprogramm Unser StellplatzSo sind wir weiter nach Rerik zum Campingplatz Meschendorf gefahren. Ein superschöner Platz. Wir haben aus dem Heckfenster direkt auf die Ostsee gesehen. Unser Abendliches Fernsehprogramm. Am nächsten Morgen haben wir festgestellt das bedingt durch die Nachsaison mehrere Plätze mit Blick auf die See frei waren. Von dort sind wir mit dem Rad nach Kühlungborn und am nächsten Tag nach Rerik gefahren. Beide Orte sind sehr schön, aber Rerik hat uns besser gefallen. Eine Fahrt mit dem Schiff über das Salzhaff mußte sein. Für 9,- pro Person, unser Hund war umsonst, waren wir zwei Stunden unterwegs. Absolut sehenswert. Der nächste Tag sah uns wieder auf der Landstraßen nach Rügen. Ich wollte doch nach Hiddensee. So ließen wir den Campingplatz in Zingst links liegen und sind direkt nach Rügen zum Campingplatz bei Schaprode gefahren. Bei einem Abendspaziergang haben wir uns auch gleich nach den Abfahrtzeiten und den Preisen der Fähre nach Hiddensee erkundigt. Uns blieb die Luft weg, Postkarte vom Kap Arkonasollten wir für zwei Personen, einen Dackel und zwei Fahrräder 45,40 für die Hin- und Rückfahrt bezahlen. Zweimal 20 min. Fahrt. So schön kann Hiddensee nicht sein. Wir haben das als reine Abzocke empfunden und uns die Fahrt verkniffen. So sind wir am nächsten Tag zum Kap Arkona und dann zum Caravan Camp "Ostsee Blick" in Dranske gefahren. Unserer Meinung der schönste Platz auf der ganzen Tour. Vom Parkplatz vor dem Kap haben wir die Bahn genommen. Wirklich sehenswert, auch wenn noch einiges im Bau war. Dann zu Fuß weiter nach Vitt.Caravan-Camping bei Dranske Ein hübsches kleines Fischerdorf mit reedgedeckten Häuschen. Richtig niedlich. Zurück mit den Bahn zum Mobil und zum Campingplatz. AbendstimmungWieder haben wir einen Platz direkt an der See mit Blick auf Hiddensee bekommen. Es lebe die Nachsaison. Leider wurde am Platz gerade das Ufer befestigt und die Arbeiten wurden überwiegend Nachts durchgeführt so das vor Mitternacht nicht an Schlaf zu denken war. So sind wir nach zwei Tagen weitergefahren. Langsam mußten wir auch wieder in Richtung Heimat. In Feldberg haben wir dann auf dieser Tour unseren letzten Campingplatz "Am Bauernhof" gefunden. Der teuerste Platz auf der ganzen Reise und der einzige wo die Hauptsaison bis 31.10 ging. Richtig schön war der Platz nicht. Unser TrollNachts gab es keine Beleuchtung und wenn man im Dunkeln auf die Toilette mußte oder noch schnell duschen wollte mußte man im Mobil das Licht an lassen damit man zurück findet. Den Platzwart haben wir darauf angesprochen und habe zur Antwort bekommen "Wenn er den Platz beleuchten würde könne man den schönen Sternenhimmel nicht mehr sehen". Also lieber ein gebrochenes Bein, dafür aber einen schönen Himmel sehen. Wir sind dort drei Nächte geblieben und haben uns in der Gegend umgesehen. Landschaftlich sehr schön. Am 16. haben wir uns dann bei Regen wieder auf den Heimweg gemacht.

Fazit:

Den Vogelpark werden wir bestimmt noch öfter besuchen und auch in Rerik und in Dranske sind wir nicht das letztemal gewesen. Nur werden wir dann früher fahren, im Oktober sind die Tage schon ziemlich kurz und es war auch schon empfindlich kalt.
Und noch etwas ist uns aufgefallen. Hatten wir in Berlin extra Getränkeflaschen von Lidl gekauft, weil Lidl gibt es überall und die Rückgabe ist kein Problem, nur nicht in Mecklenburg Vorpommern. Da war es schwierig einen Lidl zu finden. Wieder was gelernt.
Ich bitte die schlechte Qualität der Bilder zu entschuldigen. Meine Digitalkamera mußte zur Reparatur und so konnte ich nur Bilder der Videokamera oder Postkarten verwenden.