Rundreise durch Holland, Belgien, Luxemburg, Deutschland




07.09 -- Es geht los

Es ist 8:00 Uhr, Zeit los zu fahren. Das Wetter ist durchwachsen mal Regen mal Sonne. Aber wir können ja da hin fahren wo die Sonne scheint. Erstmal in Richtung Helmstedt und dann weiter bis Leer an die Ems. Der Campingplatz ist nicht schlecht und weil wir morgen unseren 25. Hochzeitstag haben bleiben wir hier.

08.09 -- Eine Silberhochzeit fällt ins Wasser

Wir wachen morgens auf und es regnet. Wir frühstücken erstmal gemütlich. Über die 25 Rosen hat sich Ilona gefreut auch wenn sie nicht echt waren. Nach dem Frühstück regnet es noch immer. Na gut dann eben eine Runde die Beine hoch legen und faulenzen am Nachmittag wird es schon aufhören. Am Nachmittag bekommen wir langsam Hunger aber es ist nicht daran zu denken mit dem Fahrrad irgendwo hin zum Essen zu fahren, weil es regnet noch immer. Also wird im Auto gekocht. Danach wird gefaulenzt. Am Abend eine kurze Runde mit dem Hund bei Regen. So sind wir früh ins Bett gegangen. Es schläft sich gut wenn der Regen aufs Dach trommelt.

09.09 -- Weiter nach Holland

Man wird es nicht glauben, die Sonne scheint. So sind wir auf kleinen Straßen nach Holland gefahren. Dann über den Deich der das Ijsselmeer von der Nordsee trennt. Die Bunkeranlagen haben wir uns nur von aussen angesehen. Wir sind lieber weiter an der Küste entlang bis Den Helder gefahren. Dort haben wir auf dem Campingplatz Noorder Sandt übernachtet. Am Abend haben wir einen langen Spaziergang durch die Dünen und am Strand entlang gemacht.

10.09 -- Nach Zandvoort, Formel 1 Luft schnuppern

Morgens als wir die Übernachtung bezahlt haben hat Ilona zwei Beutelchen mit Tulpenzwiebeln geschenkt bekommen. Die werden wir im nächsten Jahr im Garten pflanzen. Dann haben wir uns auf den Weg nach Zandvoort zur Rennstrecke gemacht. Der Zugang zu den Tribünen war leider verschlossen aber trotzdem konnten wir ein paar Motorräder beim Training zusehen. Von Zandvoort sind wir über Arnheim wieder nach Deutschland gefahren. Irgendwie hatten wir die Nase voll, es hat wieder den ganzen Tag geregnet. So haben wir beschlossen in richtung Eifel zu fahren.

11.09 - 13.09 -- Auf Schumi's Spuren

Irgendwo hat Ilona den Ortsnamen Kerpen auf der Landkarte gelesen und sie als Schumi Fan wollte natürlich mal die Heimatstadt von Schumi sehen. Also auf nach Kerpen. Irgendwie war es komisch. Kein Hinweis auf Schumi oder die Cartbahn. Also Anruf in Berlin bei Werner. "Du, Werner sag mal wo liegt eigentlich Kerpen wo der Schumi her kommt?" Antwort: "Kerpen liegt in der Nähe vom Nürburgring". Dann war es ja klar, wir waren im falschen Kerpen. Aber da sie ja unbedingt nach Kerpen wollte und da wir ja auf Silberhochzeitsreise waren, auf nach Kerpen. Unterwegs haben wir noch bei Hellenthal ein Wild- und Freifluggehege angesehen. Am Nürburgring haben wir natürlich auch angehalten und uns da ein bißchen umgesehen. Hier war ein Tourenwagentreffen von BMW und so konnten wir auch hier nicht auf die Tribüne. Nach unserem Besuch von Schumi's Cartbahn sind wir weiter nach Prüm gefahren. Da fand gerade ein Biker-Treffen statt aber wir haben trozdem gut geschlafen.

14.09 - 16.09 -- Luxemburg Larochette

In Luxemburg haben wir für 68 Eurocent pro Liter Diesel getankt und in Larochette konnte sich Ilona noch eine silberne Kleinigkeit zur Silberhochzeit aussuchen. Hier haben wir auf dem Campingplatz Kengert gestanden. Ein sehr schöner Platz mit einem kleinen Schwimmbad. Nach zwei Nächten sind wir weiter über Belgien nach Deutschland gefahren. Zu erwähnen wäre noch das wir seid wir Holland verlassen hatten nur noch Sonnenschein hatten. Wir habe das aber nicht persönlich genommen.

17.09 - 18.09 -- Auf zur Mosel

Nun sind wir dem Altvater Rhein entlang bis nach Koblenz und dann weiter an der Mosel bis Mesenich. Dort haben wir einen Campingplatz gefunden der von einem holländisch/deutschem Ehepaar geführt wird. Ein sehr schöner Platz wo wir direkt an der Mosel stehen konnten mit Blick auf die gegenüber liegenden Weinberge. Auch die Sanitäreinrichtung von diesem Platz muß erwähnt werden. Schwarz /Weiß gefliest und super sauber. Die Cheffin darauf angesprochen meine nur "Warum soll ich es hier schlechter haben als zu Hause". Recht hat Sie. Von hier sind wir mit dem Fahrrad an der Mosel entlang gefahren und am nächsten Tag haben wir eine Schiffsfahrt bis nach Cochem gemacht. Wunderschön.

19.09 - 21.09 -- Neumagen-Dhorn

Leider mußten wir heute weiter fahren da unser Platz ab heute reserviert war. So sind wir nach Neumagen-Dhorn gekommen. Abends gemütlich in einer Besenwirtschaft ein lecker Weinchen getrunken und Zwiebelkuchen gefuttert. Am nächsten Tag haben wir eine Bustour nach Trier mitgemacht. Erst eine Stadtrundfahrt und dann noch Zeit zur freien Verfügung um sich Trier an zu sehen. Da es sehr warm war nicht wirklich ein Vergnügen. Am Abend waren wir wieder in der Besenwirtschaft. Komisch zu Hause trinke ich lieber Bier aber hier schmeckt der Wein einfach nach mehr. Morgen wird gefaulenzt und dann müßen wir so langsam unsere Heimreise planen. Am Abend waren wir wieder in der Besenwirtschaft und haben noch ein paar Kartons Wein gekauft. Natürlich nicht ohne den vorher zu probieren. Morgen werden wir weiter in Richtung Nürnberg fahren. Meinen Geburtstag wollen wir im fränkischen feiern und dann gehts nach Hause. So die Idee.

22.09 -- Land unter

6:30 Uhr mein Handy klingelt! Unsere Tochter ist dran "Papa, wo kann man im Haus das Wasser abstellen, hier rauscht es so komisch?" Ich sage da mußt du in den Keller gehen schräg gegenüber "Kreisch, der Keller steht unter Wasser, was soll ich jetzt machen?" Ich habe sie erstmal beruhigt und dann meinen Bruder und meinen Cousin aus den Betten geholt. Fahrt bitte mal zu uns nach Hause, in unserem Keller steht das Wasser. Dann wieder die Tochter angerufen, geh nicht in das Wasser schalte vorher alle Sicherungen aus. Hilfe ist unterwegs, wir melden uns wieder. Wir also raus aus den Betten, gewaschen, einen Happen gefrühstückt, bezahlt und los. Um 9:00 Uhr waren wir schon auf der Autobahn. Koblenz, Mannheim, Erfurt, Jena Berlin, so weit bin ich noch nie in einem Stück mit dem Mobil gefahren. Gegen 11:00 Uhr kam ein Anruf von meinem Cousin, "Alles klar, Keller wieder ohne Wasser". Es ist doch schön eine Familie zu haben. UM 18:00 Uhr waren wir aber trotzdem wieder zu Hause. So schnell kann ein Urlaub zu Ende gehen.



Zur Tourenübersicht